| AMD-Grafikchips beschleunigen HD-Video-Encoding |
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| Donnerstag, den 13. November 2008 um 11:08 Uhr | |||
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Moderne Grafikchips (GPUs) besitzen eine Vielzahl von Kernen und übertrumpfen mit ihrer Rechenleistung aktuelle Prozessoren um Längen. Daher liegt es nah, dass die Grafikchip-Hersteller ihre GPUs auch als Applikationsbeschleuniger voranbringen wollen. Leider ist die Rechenleistung moderner GPUs in dieser Hinsicht zumindest von Privatleuten derzeit kaum nutzbar – es fehlen schlicht die geeigneten Anwendungen. Zwar gibt es etwa einige Clients für Distributed-Computing-Projekte wie Folding@home und Programmierer-Tools, aber sonst nur wenig PC-Software. Bis dato bot lediglich Nvidia mit Badaboom ein (HD-)Video-Enkodierprogramm an, welches aber nur Nvidia-Chips unterstützt. 17 Mal schneller als ein Quad-Core: Grafikkarten beschleunigen das Video-Encoding.
Nun will AMD nachziehen und kündigt mit dem ATI Avivo Video Converter die erste Consumer-Anwendung an, welche die beim Video-Encoding bisher brachliegende Rechenkraft von AMD-Grafikkarten nutzen soll. Das Tool beschleunigt sowohl H.264- als auch MPEG-2-Encoding und soll ab dem 10. Dezember kostenlos zum Download bereit stehen. Das ebenfalls an diesem Tag erwartete Treiberpaket Catalyst 8.12 macht die Grafikchips der Baureihen Radeon HD 3000 und HD 4000 für die General-Purpose-(GP)GPU-Anwendungen fit.
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