| Erstmals echte grüne Laserdiode |
|
|
| Donnerstag, den 30. Juli 2009 um 06:34 Uhr | |||
|
Der Lichtstrahl von Laserdioden bleibt auch auf große Distanzen scharf fokussiert Vergrößern Bislang muss das grüne Laserlicht über Phasenkoppler und Konverter durch Frequenzvervielfachung aus anderen Quellen wie zum Beispiel Infratorlicht erzeugt werden. Eine echte grüne Laserdiode gibt es nicht. Deshalb nutzte etwa Microvision für sein Picobeamer-Modul grüne Leuchtdioden (respektive gepumpte grüne Laserdioden) im Verbund mit echten Laserdioden, die rotes und blaues Licht emittieren – letztere gibt es übrigens erst seit etwa 15 Jahren. Die Effizienz der vorgestellten grünen Diode ist noch nicht besonders hoch: Lediglich 0,1 Prozent der hineingesteckten Energie konnten die Forscher als gepulstes Laserlicht gewinnen. Dazu legten sie etwa 20 Volt an den Schichtaufbau; herkömmliche Dioden begnügen sich mit 1 bis 3 Volt. Auch wenn diese Daten nicht überragend sind, ist die Entwicklung ein wichtiger Schritt für die Beleuchtung von Displays und Beamern mit Laserlicht. Ein Riesenvorteil des Laserlichts liegt darin, dass das projizierte Bild stets fokussiert ist, weil sich der Lichtstrahl nicht auffächert. So kann man etwa auf beliebig geformte Oberflächen projizieren und enthält trotzdem an jeder Stelle eine scharfe Abbildung. Für Minibeamer in Handys ist diese Eigenschaft hochinteressant.
|