| Fortschritte bei Bildschirmen aus photonischen Kristallen |
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| Montag, den 26. Januar 2009 um 16:25 Uhr | |||
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Wissenschaftlern an der University of Toronto ist es gelungen, die Schaltgeschwindigkeit eines neuen, auf photonischen Kristallen basierenden Materials zum Bau von Bildschirmen um das Zehnfache zu steigern. Die Substanz strahlt helles, intensives Licht ab – und zwar in jeder gewünschten Farbe. Zum Umschalten werden dabei einfach unterschiedliche Spannungen angelegt, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Die Technik könnte helle, flexible Farbdisplays ermöglichen, die sich für zahlreiche Anwendungsbereiche eignen – von der Plakattafel bis zum Lesegerät für elektronische Bücher. "Es ist das einzige Material auf der Erde, das seine Farbe vom UV-Licht bis hin in den Nahinfrarotbereich hinein verändern kann", sagt Chemieprofessor Geoffrey Ozin, der das University of Toronto-Forscherteam leitet.
E-Book-Lesegeräte wie der Amazon Kindle oder der Sony Reader setzen bislang auf eine Schwarzweiß-Technik des Bostoner Herstellers E-Ink. Dieses so genannte elektronische Papier, auch E-Paper genannt, reflektiert Licht, anstatt es von sich aus abzugeben, was die Technik stromsparend und auch bei Sonnenlicht leicht abzulesen macht. Bildschirme mit einer Farbversion der E-Ink-Technik sollen in den nächsten Jahren auf den Markt kommen. Dabei werden die Bildpunkte in drei Subpixel mit roten, grünen und blauen Filtern unterteilt. Licht dieser Subpixel wird in unterschiedlichen Intensitäten gemischt, um verschiedene Farben zu erzeugen. "Das bedeutet, dass nur ein Drittel der Gesamtpixelanzahl beispielsweise Rot darstellen kann", sagt Jacques Angele, Mitbegründer der französischen E-Paper-Firma Nemoptic. Dadurch reduziere sich die Helligkeit nahezu um den Faktor drei. Der Hauptvorteil von Ozins Technik: Bei den photonischen Kristallen kann jeder Bildpunkt so eingestellt werden, dass er eine eigene Farbe darstellt. "Im Prinzip sollte sich daraus eine gute Helligkeit ergeben, die eher gedrucktem Papier entspricht, wenn man sie mit aktueller E-Paper-Technik vergleicht", meint Angele. Die Erhöhung der Geschwindigkeit, mit der das Material seine Farbe verändert, bringe den Ansatz nun einen weiteren Schritt nach vorn, hin zu praktischen Anwendungen. Die University of Toronto-Forscher berichten in ihrem Paper, das im Fachjournal Angewandte Chemie erschien, auch noch von weiteren Verbesserungen bei der Abdeckung des Farbspektrums. Vor einer möglichen Kommerzialisierung müssen sie allerdings noch an einer Angleichung der einzelnen Bildpunkte arbeiten: Die Schaltgeschwindigkeit variiert noch je nach Farbverlauf. Für den Opteron 2386 SE verlangt AMD 1165 US-Dollar, der 8386 SE kostet 2649 US-Dollar. Die 8000er-Opterons sind für Server mit vier oder mehr Prozessorfassungen gedacht; hier haben Systeme mit AMD-Prozessoren in vielen Benchmarks einen Performance-Vorsprung im Vergleich zu Xeon-Maschinen. AMD hat für die HE-Prozessoren noch keine Ergebnisse des Effizienz-Benchmarks SPECpower_ssj2008 veröffentlicht, doch ein Linux-Server mit zwei Opteron 2376 HE, 16 GByte DDR2-Speicher und einer SATA-Platte soll im Leerlauf 20 Prozent weniger Leistung schlucken als ein vergleichbares System mit zwei der 50-Watt-Xeons von Intel (Xeon L5420 in Kombination mit acht Fully-Buffered-DIMMs in Low-Voltage-Version). Es gibt auch Xeon-Server mit dem Chipsatz 5100 und sparsameren Registered-DDR2-DIMMs, doch solche Systeme fallen insbesondere beim Gleitkomma-Durchsatz deutlich hinter Server mit vier FB-DIMM-Speicherkanälen zurück. Die neuen HE- und SE-Opterons sollen ab sofort erhältlich sein, auch in Servern der Hersteller HP und Rackable. Weitere Maschinen von Dell, Sun und anderen Firmen sollen im Laufe der nächsten Wochen erscheinen.
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