| PDF-Reader mit Sandbox-Modus für Windows ist da |
|
|
| Freitag, den 19. November 2010 um 10:48 Uhr | |||
|
Das Ausspähen von Daten jenseits der Sandbox über Sicherheitslücken wird weiterhin möglich sein, weil Lesezugriffe nicht abgefangen werden. Adobe hat zwar vor, auch den Lesezugriff auf Daten jenseits der Sandbox zu blockieren, hat aber noch nicht angekündigt, wann diese Funktion nachgerüstet wird. Unbekannt ist auch, ob die Sandbox-Technik im Adobe Reader später einmal auch für andere Plattformen angeboten werden soll. Als weitere Neuerung bietet der Adobe Reader X eine Notiz- sowie eine Hervorhebenfunktion für Kommentare. Die Bedienoberfläche wurde überarbeitet, um mehr Platz für die Dokumenteninformationen zu haben. Im Lesemodus verschwinden alle Menüs, dieser Modus ist auch aktiv, wenn eine PDF-Datei direkt im Browser geöffnet wird. Umfangreiche Verbesserungen hat der Adober Reader X für Android erfahren, den es nur noch für Geräte gibt, auf denen mindestens Android 2.1 läuft. Auf älteren Android-Geräten funktioniert der aktuelle Adobe Reader nicht. Erst mit der aktuellen Version können Nutzer zu einer Seite in einem PDF-Dokument springen und es gibt nun eine Suchfunktion. PDF-Dateien lassen sich nun per E-Mail versenden und kennwortgeschützte PDF-Dokumente können auch geöffnet werden. Zudem wurde die Unterstützung von Tablets integriert, nähere Angaben dazu machte der Hersteller aber nicht. Der Adobe Reader X steht kostenlos als Download für Windows und Mac OS X unter anderem in deutscher Sprache als Download zur Verfügung. Die Android-Version gibt es im Android Market als Download. Adobe machte keine Angaben dazu, ob der Adobe Reader X irgendwann einmal auch für Linux erscheint.
|