| Stau auf Googles Datenautobahn |
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| Freitag, den 15. Mai 2009 um 12:19 Uhr | |||
Die Dienste des Suchmaschinenbetreibers Google waren gestern für einige Internet-Nutzer zeitweise nur langsam oder gar nicht erreichbar. Google-Manager Urs Hoelzle schreibt in einem Weblog-Eintrag, durch einen Fehler in einem der Systeme des Unternehmens sei ab 16.48 Uhr MESZ für rund eine Stunde Webverkehr über Asien geleitet worden. Dort habe es einen Datenstau gegeben, von dem 14 Prozent der Google-Nutzer betroffen gewesen seien. Während dieser Zeit sind nach Angaben von Google auch weniger Werbeinhalte an Partner ausgeliefert worden.Hoelzle bedauert den Vorfall, zumal seinem Unternehmen wichtig ist, jederzeit erreichbar zu sein. Genauere Angaben zur Ursache des Problems machte er nicht. Der McAfee-Mitarbeiter Dmitri Alperovitch vermutet hingegen laut CNet, der Fehler sei bei der Umstellung von IPv4 auf IPv6 passiert. Durch Fehler im Google-System seien Internet Service Provider nicht in der Lage gewesen, die neue Autonomus System Number zu finden. Anscheinend seien Kunden größerer Provider wie AT&T und Verizon eher vom Google-Ausfall betroffen gewesen als Kunden kleinerer Provider, da die Großen ihre Netze mit denen des Suchmaschinenbetreibers verknüpft hätten. Diesen Erläuterungen hat Google laut CNet inzwischen widersprochen. McAfee wiederum beruft sich auf eine private Mailing-List, der auch Google-Mitarbeiter angehören. Google engagiert sich seit geraumer Zeit für das Protokoll IPv6. Täglich sehe sein Unternehmen auf den IPv6-Testservern etwa 250.000 einzelne IPv6-Adressen, berichtete kürzlich Google-IPv6-Experte Lorenzo Colitti. Vom gesamten Datenverkehr seien etwa 0,25 Prozent IPv6-Verkehr, davon aber nur 0,1 Prozent natives IPv6. Nachdem bereits Suche, E-Mail, Maps und Docs per IPv6 erreichbar seien, arbeite Google nach wie vor daran, weitere Dienste IPv6-fähig zu machen. Der Audio-Rückkanal (Audio Return Channel, ARC) soll vom Fernseher zum Audio/Video-Receiver laufen und es erlauben, Digital-Audio-Signale vom DVB-Tuner im Fernseher an den Audio/Video-Receiver zur Dekodierung und Verstärkung weiterzuleiten. Anders als bei HEC soll man für ARC keine neuen Kabel benötigen. Nachdem bereits HDMI 1.3 um das Farbraummodell xvYCC erweitert wurde, legen die Entwickler laut US-Medien nun bei Digitalfotografie gebräuchliche Farbräume nach. Beim neuen "Automatic Content Enhancement" (ACE) signalisiert der Zuspieler dem Fernseher, welche Art von Inhalten er gerade ausspielt. Kennzeichnen sollen sich so beispielweise die Übertragung von Filmen, Digitalbildern und Spielen lassen. Aber auch auf kommende Funktionen wie 3D-Videos und 4K-Übertragung mit bis zu 4096 × 2160 Pixeln soll ACE vorbereitet sein. Auch bei den Steckern gibt es zwei Neuzugänge: Für die Autoindustrie gedacht seien HDMI-Buchsen und -Stecker des neuen "Automotive Connection System", die den widrigen Verhältnissen angepasst wurden und so für eine höhere Betriebssicherheit sorgen sollen. Speziell für mobile Geräte gibt es eine Micro-HDMI-Buchse ("Type D"), die Videobilder mit einer Auflösung von 1080p übermitteln kann. HDMI Licensing entschied sich demnach gegen die Mobile High-Definition Link (MHL) genannte Lösung von HDMI-Mitentwickler Silicon Image. Von Silicon Image wird es offenbar zwei neue HDMI-1.4-Chips geben: den "Port Processor" SiI9387 und den Transmitter SiI9334. Der Port Processor soll die von Silicon Image entwickelte Funktion "InstaPort" unterstützen, die laut Hersteller Umschaltzeiten an allen HDMI-Eingängen des Fernsehers reduzieren soll, indem gleich nach dem Einschalten beziehungsweise nach dem Einstöpseln eines neuen HDMI-Zuspielers ein Handshake initiiert wird. Laut PC Magazine will Silicon Image im zweiten Quartal 2009 erste Chip-Samples an Hersteller ausliefern, HDMI-1.4-Geräte erwartet das Unternehmen im kommenden Jahr.
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