| Windows 7 Beta 1 als allgemeiner Download verfügbar [2. Update] |
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| Samstag, den 10. Januar 2009 um 09:47 Uhr | |||
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Microsoft stellt ab dem heutigen Freitag die erste Beta-Version von Windows 7 zum freien Download zur Verfügung, und zwar sowohl auf den amerikanischen als auch auf den deutschen Servern. Microsoft ließ sich aber bis Freitagabend Zeit, bis die Download-Links (Link auf der deutschsprachigen Website für den Download in den Landessprachen Englisch, Deutsch, Arabisch, Hindi und Japanisch) verfügbar waren.
Die Beta 1 lässt sich auf jedem halbwegs modernen Rechner installieren, selbst auf einem Netbook wie dem MSI Wind (baugleich auch von Medion erhältlich und als "Aldi-Netbook" bekannt), läuft sie problemlos. Wenn man bei der Installation auf die Eingabe eines Installationsschlüssels verzichtet, startet Windows 7 nach 30 Tagen nicht mehr, dieser Countdown lässt sich jedoch wie bei Vista bis zu fünf Mal zurücksetzen. Als Alternative wird in den Nutzungsbedingungen (EULA) vorgeschlagen, die Beta-Version einfach alle 30 Tage neu zu installieren. Ob mit oder ohne Schlüssel, spätestens am 1. August 2009 ist Schluss, nach diesem Datum soll die Betaversion den Dienst endgültig verweigern. Laut EULA darf man die Beta-Version auf beliebig vielen Systemen installieren. Allerdings verbietet Microsoft ausdrücklich den Einsatz in einer Produktivumgebung – was ohnehin keine gute Idee wäre. Nach der Installation empfiehlt es sich, einen separat herunterzuladenden Patch einzuspielen, den Microsoft bislang allerdings ebenfalls noch nicht zum freien Download zur Verfügung stellt. Das Problem: Die Beta-Version beschädigt MP3-Dateien bei Schreibzugriffen. Dagegen hilft entweder der Patch oder, bei allen MP3-Dateien den Schreibschutz-Attribut zu setzen. [Update]: Bei Windows 7 handelt es sich um eine Weiterentwicklung von Windows Vista, die vor allem durch Detailverbesserungen auffällt. So wurde die Häufigkeit der "Sind-Sie-sicher?"-Nachfragen reduziert und das System reagiert meist etwas schneller auf Benutzeraktionen. Die Taskleiste wurde überarbeitet, unter anderem lassen sich die Einträge darin endlich verschieben und die Aufnahmekapazität des Infobereichs (neben der Uhr) wurde begrenzt. ISO-Abbilder von CD oder DVD kann Windows 7 ohne Hilfsmittel brennen. Der Explorer bietet Bibliotheken, mit denen sich eine individuelle Ordnerstruktur erstellen lässt. Mitgeliefert werden unter anderem der Internet Explorer 8, das .NET-Framework 3.5 und die Powershell 2, dafür fehlen der Kalender ebenso wie ein Mailprogramm. Die finale Version soll laut Microsoft spätestens drei Jahre nach dem Erscheinen von Windows Vista erscheinen, das würde Anfang 2010 bedeuten. Allerdings ist nur schwer vorstellbar, dass sich Microsoft wie bei Vista erneut das Weihnachtsgeschäft entgehen lässt, sodass Windows 7 wohl noch in diesem Jahr in den Läden stehen dürfte. Wenn Microsoft den Herstellern von Hard- und Software wieder den üblichen Vorlauf gewährt, um ihre Produkte an das neue Betriebssystem anzupassen, müsste Windows 7 dazu noch im dritten Quartal 2009 fertig werden. Doch nachdem Microsoft die Führung des Microsoft-Entwicklerteams offenbar erfolgreich ausgewechselt hat, scheint das sogar möglich zu sein. [2.Update]: Momentan scheinen die Download-Server bei Microsoft vollkommen überlastet zu sein. Wann mit Besserung zu rechnen ist, ist nicht bekannt.
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