| Windows 7 wird das bessere Windows Vista |
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| Samstag, den 03. Januar 2009 um 12:39 Uhr | |||
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Verbesserungen bei der Energieverwaltung und eine neue Taskleiste
Anfang 2010 will Microsoft alle Arbeiten an Windows 7 abgeschlossen haben. In diesem Jahr wird die Öffentlichkeit die Entwicklung des Nachfolgers von Windows Vista mitverfolgen können. Den Start macht Anfang Januar 2009 die offene Betaversion von Windows 7. Kurz vor Jahresende wurden die Hoffnungen begraben, dass mit der Betaversion von Windows 7 weitere fundamentale Neuerungen in das Betriebssystem integriert werden. Denn im Internet macht bereits inoffiziell die Beta 1 von Windows 7 die Runde, in der sich im Vergleich zur Vorabversion vom Herbst 2008 keine signifikanten Änderungen finden. Es wurden eigentlich nur die neuen Funktionen integriert, die in der auf der PDC verteilten Vorabversion noch fehlten, aber bereits von Microsoft vorgestellt wurden. Neue Taskleiste Eine der neuen Funktionen in Windows 7 sorgt allerdings für Verdruss: die überarbeitete Windows-Taskleiste. Denn mit der Windows-7-Taskleiste verabschiedet sich Microsoft von dem Ansatz, darüber vor allem alle laufenden Applikationen im Blick zu haben. Direkt im Taskleistenbereich lassen sich neuerdings Programmverknüpfungen ablegen, die sich optisch nur geringfügig von laufenden Tasks unterscheiden. Bislang befanden sich solche Verknüpfungen in einem optisch abgetrennten Bereich der Taskleiste, so dass der Anwender ohne große Mühe zwischen diesen Bereichen unterscheiden konnte. Die Änderung der Taskleiste erinnert etwas an Apples Äquivalent für MacOS X: Das Dock dient dort gleichermaßen zum schnellen Zugriff auf noch nicht gestartete oder laufende Anwendungen. Letztere werden zur Unterscheidung durch einen fast schon zu kleinen blauen Punkt unter dem Programmsymbol markiert. Als durchaus sinnvolle Veränderung zeigt die Windows-7-Taskleiste Programme nur noch mit einem Icon, was im Vergleich zur bisherigen Darstellung viel Platz spart. Für eine bessere Übersicht lassen sich gruppierte Fenster nun erkennen, indem das Icon den Eindruck vermittelt, mehrere Icons liegen direkt hintereinander. Die Taskvorschau kann nun einzelne Fenster eines Programms temporär nach vorne holen, indem der Mauszeiger über die Vorschau gehalten wird. Wie auch bei Windows Vista kann die Bedienoberfläche auf das Aussehen von Windows XP eingestellt werden, dann verschwinden aber gleich alle Aero-Effekte. Über die Taskicons erreicht der Nutzer neuerdings auch die zuletzt geöffneten Dokumente der betreffenden Applikation, was in der Bedienung intuitiver sein soll. Diese sogenannten Jump-Listen finden sich auch im Startmenü wieder und können darüber hinaus spezielle Funktionen zur Programmbedienung enthalten. Für den Anwender bleibt es aber nebulös, welche Funktionen eines Programms über die Jumplist angeboten werden. Ferner lassen sich die Tasks nun beliebig sortieren, was bislang nur durch Zusatzsoftware möglich war, wie etwa Taskbar Shuffle. Komfortfunktionen bei der Fensterverwaltung Ebenfalls für eine effizientere Bedienung wurde die Funktion Aero Snap integriert. Damit kann der Nutzer ein Programmfenster maximieren, indem er es an den oberen Bildschirmrand zieht. Das Andocken an den linken oder rechten Bildschirmrand setzt die Fenstergröße so, dass jeweils die eine Hälfte des Bildschirms von dem Programmfenster eingenommen wird. Dadurch lassen sich bequem zwei Programmfenster direkt nebeneinander postieren. Sobald ein durch Aero Snap gesetztes Fenster vom Bildschirmrand entfernt wird, nimmt das Fenster die ursprünglichen Maße an. Video: Windows 7 Live Demo - PDC 2008 (18:12) Weniger nützlich fällt die Funktion Aero Peek aus, die durch den Verzicht auf die Windows-Sidebar notwendig wurde. Denn mit Windows 7 werden Gadgets nun an beliebiger Stelle auf dem Desktop platziert. Damit der Nutzer diese auch einsehen kann, gibt es Aero Peek. Hält der Nutzer den Mauspfeil auf die rechte untere Ecke der Taskleiste, verschwinden alle Programmfenster und der Nutzer sieht den Desktop. Ein Klick in diesen Bereich blendet alle Programmfenster dauerhaft aus oder nach getaner Arbeit wieder ein. Aus Windows 7 entfernt Microsoft einige Programme, die bislang mit Windows ausgeliefert wurden. So gibt es das Adressbuch nicht mehr und auch den E-Mail-Client nicht. Für alle diese Funktionen soll der Windows-Anwender nach dem Willen von Microsoft die entsprechenden Live-Dienste des Konzerns nutzen. Damit sollen die Live-Dienste, die bislang eher ein Nischendasein fristen und bis auf den Windows Live Messenger als Nachfolger des MSN Messenger kaum genutzt werden, mit Leben gefüllt werden. Internet Explorer 8 ist dabei In Windows 7 wird der neue Internet Explorer 8 integriert. Microsofts Browser unterstützt dabei auch die Tab-Vorschau in der Taskleiste. Sind im Internet Explorer 8 mehrere Tabs geöffnet, erscheinen diese Browserfenster auch in der Task-Vorschau. Dadurch kann der Anwender ein Browsertab über die Taskleiste aktivieren. Allerdings leidet bei vielen offenen Browsertabs leicht die Übersichtlichkeit, so dass es im Praxiseinsatz nur geringen Nutzen bringt. Praktisch und zum Teil mehr als überfällig erscheinen die Verbesserungen bezüglich der Netzwerkfunktionen von Windows 7. Endlich kann das System so konfiguriert werden, dass etwa im Büronetzwerk ein bestimmter Standarddrucker verwendet und im privaten Heimnetzwerk ein anderer Drucker standardmäßig aktiviert wird. Bisher kennt Windows nur einen Standarddrucker, der dann in allen Netzwerken gleichermaßen gilt.
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